Donnerstag, 24. April 2014

Dinner beim Luxusschnittchen und Herr G.

Ab und zu, nun sagen wir eher, in regelmässig kurzen Abständen, haben wir Gäste. Gäste bewirten, für andere zu kochen und ihnen einen genussreichen, entspannten Abend bescheren, gehört wohl zu meinen grössten Leidenschaften. Normalerweise stehe ich dafür den ganzen Tag in der Küche. Mit Liebe bereite ich jede einzelne Speise zu.
Das Alles wird aber dann kompliziert, wenn das Dinner auf einen Wochentag fällt und ich bis abends im Büro hocke. Da wird Vorbereitung ganz gross geschrieben. Und so habe ich mir eine Speisenfolge ausgesucht, die ich bereits am Abend wunderbar vorbereiten konnte.
Los ging der Abend mit Spinat - Schafkäse Blätterteigtaschen mit Nüssen. Der Apero (dieses schweizer Wort mag ich ungleich lieber als das deutsche Wort „Aperitiv“) wurde bei Sonne und herrlichstem Fernblick auf der Terrasse gereicht.
Zum Apero gab es einen leckeren, eher kräftigen Rose‘ von Weingut Hensel in Bad Dürkheim, unserem Lieblingswinzer.









Weiter ging es mit der Vorspeise. Die Möhren – Ingwer – Suppe brauchte nur noch warm gemacht und mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl verfeinert werden. Schon war sie fertig zum Servieren.





Die Hauptspeise liess sich auch ganz hervorragend am Abend vorher vorbereiten. Es gab ein rotes Curry mit Kokosmilch, dazu Reis.





Den Abschluss des Menüs bildete ein Passionsfruchtmousse mit Passiosfruchtsosse und Kokosstängelchen. Obwohl ich kein Dessertfan bin, diese Nachspeise ist einfach super lecker. Leicht säuerlich, durch die Passionsfrucht, erinnert sie mich immer an Sommer, Palmen und seit dem Jahreswechsel werden Erinnerungen an die Seychellen wach…. Der Kokos – Blätterteig passt hervorragend dazu.
Und was gab es leckeres zu trinken? Zum Hauptgang gab es einen Clancy von Peter Lehmann. Ein sehr vollmundiger, eher fruchtiger Rotwein, den wir sehr gerne trinken.





Zum Dessert wollten unsere Gäste (wohl auch, weil alle am nächsten Tag noch arbeiten mussten) nur einen Espresso. Und da der Gast bei uns König ist, wurde auf den Dessertwein verzichtet.
Es war ein wirklich gelungener Abend mit guten Gesprächen und leckerem Essen. Und ich hab gelernt, es geht auch, wenn man keine Stunden zur Vorbereitung hat.










Die Rezepte zeige ich euch in den nächsten Posts. 

Alles Liebe 

Bea


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