Samstag, 10. Mai 2014

Leckeres Landbrot mit einer gewissen Süsse

Vor 5 Jahren sind wir in die Schweiz gezogen und obwohl wir hier sehr gern leben und uns pudelwohl fühlen, vermissen wir - klar, werdet ihr jetzt denken - wie jeder Deutsche im Ausland - jawohl, wir vermissen gutes, dunkles Brot. 

Selber Brot backen ist allerdings eine Wissenschaft für sich. Ich habe schon diverse Versuche gestartet und entweder es hat nicht geschmeckt oder die Konsistenz lies zu wünschen übrig. 
Lange Zeit stand ich auch mit Hefeteigen auf Kriegsfuss, dass ich also die meisten Brote gar nicht erst versucht habe. 

Wie ich dann neulich mal wieder einen Streifzug durch meine Koch- und Backbücher gemacht habe, bin ich an Folgendem hängengeblieben:

Backen mit Laila, Backen, Brot, Kuchen


Dieses Buch hatte ich vor geraumer Zeit mal geschenkt bekommen und bisher noch nicht wirklich benutzt. Und wie ich so durch die Seiten blättere, entdecke ich ein Rezept für ein Landbrot. Das sah nicht nur sehr lecker aus (Koch- oder Backbücher ohne Bilder haben bei mir wenig Chancen), sondern hörte sich auch noch machbar an. Gedacht, getan - ich machte mich gleich ans Werk. Heraus kam ein sehr gutes, locker, leckeres, dunkles Brot. Die Kruste war noch nicht so super, aber beim nächsten Mal werde ich sie einfach mit Wasser besteichen. Das sollte klappen! 

Ansonsten kann ich das Rezept nur weiterempfehlen und so wird's gemacht:

Man nehme 50g Butter und schmelze sie langsam. Dazu kommen dann 1/2 Liter Buttermilch. Das Ganze handwarm erhitzen. 

50g frische Hefe in eine Schüssel bröckeln und mit der handwarmen Milchmischung und 280g Zuckerrrübensirup und einem TL Salz verrühren. 

Nach und nach die Mehlmischung, bestehend aus 360g Weizenmehl Typ 550, 270g Roggenmehl und 180g Weizenmehl, daruntermischen. Den letzten Rest Mehl mit den Händen unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

Mit einem Küchenhandtuch abdecken und auf die doppelte Menge aufgehen lassen. Noch mal durchkneten und zu zwei oder drei Leiben formen (je nachdem, wie gross das Brot werden soll). In ein bemehltes Brotkörbchen oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Wieder mit den Geschirrhandtuch abdecken und nochmals 40 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Brote auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen (bei mir haben sie länger gebraucht, daher lieber ausprobieren). Nach etwa 20 Minuten mit Alufolie abdecken, dass sie nicht schwarz werden.  

Brot, Backen,

Brot, Backen,

Brot, Backen,

Brot, Backen,

Das Brot schmeckt auch Herr G. und das soll was heissen. Viel Spass also beim Nachbacken.

Habt einen schönen Tag!

Bea





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