Montag, 23. Juni 2014

Kulinarische Fussball WM Reise - Iran

Puh.... Persische Küche, das war gar nicht so einfach, hier was zu finden, was man mit hiesig zu kaufenden Zutaten auf den Teller bringen kann.
Wenn jetzt Leser in Deutschland den Kopf schütteln und denken: "Es gibt doch faktisch nichts, dass man nicht kaufen kann...", den sage ich, das mag für Deutschland gelten, in der Schweiz ist es weitaus schwieriger bestimmte Lebensmittel zu ergattern.
Aber ich möchte mich nicht beschweren, die Qualität der Lebensmittel hier ist ausgesprochen gut und mit der Zeit wird man erfinderisch und behilft sich mit Alternativen...

Aber Persische Küche... Bei meiner Recherche bin ich nicht nur auf ein sehr lecker klingendes Rezept sondern auch noch auf einen tollen Blog gestossen. Bei Hausmannskost habe ich das Rezept für "Persisches Huhn in Walnuss-Granatapfelsosse" gefunden und sofort gewusst, das will ich ausprobieren.



Gedacht, getan.

Folgende Zutaten braucht ihr für diese köstliche Speise:

1 kg Hühnerbrust
250g Walnusskerne
1/2 Liter Granatapfelsaft
3 Zwiebeln (die gab es wie immer bei uns nicht - Herr G. und seine Zwiebelphobie)
1/2 EL Kurkuma
1/4 Zimtstange
Salz
Pfeffer
Reis






Zunächst die Walnüsse zerkleinern und mit dem Granatapfelsaft zu einem feinen Brei verarbeiten. Dazu fügt ihr den im Mörser zerstossenen Zimt. Den Brei zur Seite stellen.

Jetzt das Fleisch in Würfel schneiden. Anschliessend die Zwiebel kleinschneiden und andünsten. Das Fleisch dazugeben. Wenn das Fleisch Farbe bekommen habt, mit dem Brei ablöschen. Nun die restlichen Gewürze dazugeben.
Ein paar Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist.

Dazu serviert man Reise. Im Original wird der Reis halbgar gekocht und dann in einer Pfanne mit etwas Fett fertig gedünstet. Wichtig, unten muss eine braune Kruste entstehen.

Ich habe den Tisch von Hausmannskost befolgt, den Reis fertig gekocht und anschliessend in einer Pfanne den Boden mit Butter angeröstet. Geht schneller, schmeckt genau so gut... Das ist halt "Persische Küche light"...

Das Gericht schmeckt wirklich sehr, sehr gut, ist aber alles andere als fotogen.




Es lohnt sich auf alle Fälle, das Rezept mal auszuprobieren. Viel Spass!

Alles Liebe,

Bea

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen