Donnerstag, 12. Juni 2014

Kulinarische Fussball WM Reise - Portugal

Zugegeben, so ganz ohne Fussball geht auch mein Leben nicht und gerade bei Grossveranstaltungen wie Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft bin ich immer ganz Feuer und Flamme für diesen Sport. Meist sind die Spiele, gerade die der Deutschen 11 aber so "nervenzerfetzend" (ein Lieblingswort von Herr G.), dass ich sie nicht gucken kann ohne einen Beinahe-Herzkasper zu gucken.

Um mich abzulenken habe ich mir in diesem Jahr etwas überlegt.

In den nächsten Wochen werde ich euch mitnehmen auf eine kulinarische Reise durch die Fussball WM Teilnehmerländer.

Für jedes Land habe ich ein Spezialität rausgesucht und ich bin selber gespannt auf die Ergebnisse.

Den Anfang macht Portugal, die nicht nur fussballtechnisch einiges auf dem Kasten haben. Auch die Vanilletörtchen sind ein Hit.







Diese Törtchen sind der Star unter den Portugiesische Süssigkeiten und das zu recht, denn sie sind absolut oberlecker. Ruck zuck sind ein paar in den Mund gewandert, man kann überhaupt nichts dagegen machen.

Zutaten für 12 Stück:

1 Packung Blätterteig
1 TL Butter
2 EL Mehl
1 Vanilleschote
1/2 Liter Milch
250g Zucker
Salz
1 Ei und 5 Eigelb
brauner Zucker

Muffinblechmulden einfetten. Aus dem Teig ca. 9 cm grosse Kreise ausstechen und die Kreise in die Mulden drücken. Bis zur Weiterverarbeitung noch mal ab in den Kühlschrank.

Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen. Die Schote zusammen mit der Milch und Butter zum Kochen bringen, dann die Vanilleschote entfernen.
Den Zucker, das Mehl und Salz mischen und in die kochende Milch geben, dabei kräftig rühren, damit es keine Klümpchen gibt. Nochmals aufkochen.

Vanillemark, Ei und Eigelb verquirlen. Erst 2 EL des Verquirlten zur Milch geben, dann den Rest unterrühren.

Die Masse in die Mulden verteilen. Im heissen Ofen 12 Minuten backen. Die Törtchen mit braunem Zucker bestreuen und mit Gasbrenner karamellisieren. (Wer keinen Gasbrenner hat, kann die Törtchen auch 3 Minuten unter den Grill im Ofen stellen).

Kurz abkühlen lassen, aus den Mulden lösen und entweder lauwarm oder kalt servieren.




Und was passiert mit dem übrig gebliebenen Eiweiss? Früher stärkten damit die Nonnen ihre Hauben, die aus Leinen genäht waren. Das Eigelb war also ursprünglich das Abfallprodukt. Mit den köstlichen Törtchen fanden die Nonnen eine wunderbare Verarbeitungsvariante.

Ich friere die Eiweiss immer ein und hole sie aus dem Gefrierfach, wann immer ich es brauche.
Funktioniert super!



Viel Spass beim Ausprobieren!

Einen tollen ersten Fussballabend wünscht euch eure

Bea

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