Samstag, 28. Juni 2014

Kulinarische Fussball WM Reise - Elfenbeinküste

Heute Abend gab es im Hause G. Süsskartoffelsuppe, ein Rezept, dass ich nach langen Recherchen als eines von der Elfenbeinküste identifizierte.

Ist schon schwierig, zu wissen, wo die Elfenbeinküste liegt - wenn man so ein Geographiegenie ist, wie ich. Herr G. guckt immer ganz mitleidig, wenn ich in meinem Kopf verzweifelt versuche, Städte, Berge, Länder auf der Erde richtig zu platzieren. Meistens klappt es nicht... Sehr peinlich, ich weiss. Aber ich hebe dennoch den Kopf, denn ich habe ganz klar andere Stärken.

Die Elfenbeinküste liegt in Afrika, DAS hab ich alleine gewusst. Wo, das musste ich nachgucken. Unterhalb von Mali, gleich neben Ghana. Diese wichtigen Informationen hab ich bis morgen ohnehin wieder vergessen...






Das Rezept für die Suppe habe ich hier gefunden und genau so gekocht, wie es dort beschrieben ist.

3 Zwiebeln
3 grosse Süsskartoffeln
25g Butter
Olivenöl
Gewürz bestehend aus Cayennepfeffer, Ingwer, Kardamon, Muskatnuss, Nelken, Rosenblätter, Sellerie, Zwiebeln, Salz mit dem Mörser zu einer Paste verrührt
1 TL Creme Fraiche
Schnittlauchröllchen

Zunächst die Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Die Süsskartoffeln auch schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
Das Olivenöl und die Butter erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten. Die Süsskartoffelwürfel dazugeben und kurz anbraten lassen. Dann 600 ml Wasser übergiessen und 20 Minuten köcheln lassen.
Hitze runter drehen, das Gewürz dazugeben, zusammen mit etwas Salz und Creme Fraiche.

Anschliessend die Suppe pürieren und mit Schnittlauchröllchen garniert servieren.


Ich muss sagen, sie war ein bisschen geschmacklos, obwohl ich mit Gewürzen wahrlich nicht gespart habe. Ist kein Rezept, das den Stempel "noch einmal" bekommt. Aber einfach und im Winter sicher super zum Aufwärmen.
Für den Sommer bei einem aufregenden Fussballspiel vielleicht nicht ganz so passend :-) Herr G. wurde es jedenfalls ordentlich warm...

Probiert es auch, vielleicht findet ihr den Trick, der Suppe einen letzten Kick zu verpassen.

Alles Liebe,

Bea

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