About

Ich bin Bea - eigentlich Beatrice, aber so werde ich nur gerufen, wenn jemand seiner Aussage wirklich Nachdruck verleihen will.

Und wie kommt man von Bea auf "Luxusschnittchen" - ganz einfach, mein Mann nennt mich so, immer mit einem verschmitzten Lächeln im Mundwinkel und einem Zwinkern im Auge. 
Warum er das tut? 
Nun ich glaube, angefangen hat das alles, als ich eines Tages zu ihm sagte: "Schatz, wir brauchen für unsere Tafel noch Buttermesser..." Da hat er mich völlig entgeistert angeguckt und gefragt: "Wofür?"
"Weil es schön aussieht und zu einer wirklich gut gedeckten Tafel und einem richtigen Dinner dazugehört." 
"Wir leben in der Schweiz, nicht im Buckingham-Palast, mein kleines Luxusschnittchen!" - Der Name war geboren.

Und da ich im Urlaub gern in guten bis sehr guten Hotels absteige (warum soll ich woanders schlechter wohnen als daheim), eine ordentlich gedeckte Tafel für das Mindestmass an Zivilisation halte, Restaurants mit einer kurzen, aber sehr guten Speisekarte bevorzuge und mich gern mit schönen Dingen umgebe, darum nennt mein Mann mich eben Luxusschnittchen. Dabei bin ich absolut bodenständig!

Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort in Sachsen-Anhalt. Die Wende, die Uni, die Liebe, der Job haben mich über Erlangen, die Pfalz schliesslich in die Schweiz gebracht. Hier leben wir in einem kleinen Bergdorf, mit einem fantastischen Blick in die Alpen. 




Und obwohl wir so schön wohnen, reisen wir quasi ununterbrochen, ob übers Wochenende oder für mehrere Wochen. 
Umtriebig war ich schon als Kind, am liebsten weg von daheim, neue Eindrücke, neue Leute. Ich hatte es schön zu Hause, wirklich, aber ich war eben ein Herumtreiber. Das ist bis heute so geblieben. 
Und wenn wir nicht unterwegs sind, dann laden wir uns die Welt nach Hause ein. Wir habe gern Besuch, hier ist immer was los und alle zu bekochen, ist meine grösste Freude. Ein Samstag in der Küche ist für mich die beste Entspannung.

Woher meine Liebe und Leidenschaft fürs Essen kommt, kann ich gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich von meiner Oma. 
Ich erinnere mich an all die vielen Sommer, die ich bei ihr verbracht habe. Wir sassen im Hof, meine Oma schnippelte Bohnen und kochte mir daraus die allerbeste Bohnensuppe der Welt. Immer wenn ich sie koche, und gerade steht wieder ein Topf auf dem Herd, dann schmecke ich Kindheit, Familie, Heimat. 
Bei meiner Oma gab es auch immer Kuchen, jedenfalls in meiner Erinnerung. Und Backen ist eine bald noch grössere Passion als Kochen. Dabei esse ich überhaupt nicht gern Kuchen. Herr G. und vor allem meine Arbeitskollegen freuen sich aber immer sehr, wenn ich, mal wieder dem Backwahn verfallen, nicht weiss, wohin mit dem Zeug. 

Wenn dann noch Zeit bleibt, dann gehört mein Herz dem Fotografieren und Scrapbooking. Am liebsten bastele ich aus unseren Urlaubsbildern ganz wunderbare Layouts, die wir uns dann an kalten Winterabenden gemeinsam auf dem Sofa angucken und oft fängt ein Satz an mit: "Weisst du noch...?"

Lange habe ich mir überlegt, ob ich mir die Zeit nehmen soll, all das in einem Blog zu veröffentlichen. Und wird das überhaupt einer lesen. Es gibt ja auch schon so viele Blogs - egal, ich will auch! 

Ich hoffe, dass dir gefällt, was du hier findest und wenn nicht, verrat es keinem. Ich heisse dich auf alle Fälle erst mal HERZLICH WILLKOMMEN in meiner Welt!!!! Hab Spass :-)

Alles Liebe, Bea







Kommentare:

  1. Luxusschnittchen ist ja süß :-D

    Ich hoffe wir sehen uns mal wieder. Gruß an die restlichen G's :-D

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  2. Lach, also Luxusschnittchen klingt doch schon mal besser und zierlicher wie Luxusbrot - finde ich jedenfalls. Muss ich mir aber jetzt Gedanken machen, weil ich kein Buttermesser habe^^?! L.G. von darunter

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